5 Dimensionen / Existentiale Ressourcen
Ursprüng-
lichkeit,
Ressourcivität
Die Leere / Stille,
welche
alles füllt
(Dao)
Exsourcen =
existentiale
Ressour-
sen
●
Die Exsource ist die erste Dimension
des existentialen Flow
1
Unbegreiflich ist der Anfang der Welt.
Begreiflich nur als der abertausend
Dinge Ursprung
(Dao De Jing 1,5-6)
●
Smarter Flow als Basis von packender
Führung & Kommunikation, Beziehung & Erziehung.
●
Existentiale Ressource
(Exsource)
Die existentiale Ressource bezeichnen wir
als Exsource. Die Exsource ist eine
Ressource, die unerschöpflich ist. Sie ist
stärker als ein Brunnen. Der Brunnen
braucht Regen, der in den Boden sickert
und im Brunnen zum Vorschein kommt.
Die Exsource braucht hingegen nicht
alimentiert zu werden.
Grosszügigkeit ist das innere Merkmal der
Exsource. Wer grosszügig ist, für den wird
das leben immer Leichter, und
Grosszügigkeit kennt keine Grenzen. Sie
schützt sich vor Ausnutzung, indem sie die
Cleverness, das stratagemische Handeln,
mit einbezieht.
Liebe ist auch so eine exsourcive
Grossressource. Wer vom Herzen aus
liebt, der kann lieben und lieben, und es
verleidet ihm nie. Liebe verstärkt sich von
selbst, und braucht von niemandem
bezahlt zu werden.
Ex-sourciv bedeutet ex = lateinisch = aus; la
source = französisch = Quelle). Ex-sourciv,
aus-der-Quelle-strömen, ohne “hinein-liefern”
(insourciv) zu müssen.
Im Kreislauf des Gebens strömt der Strom
des Beschenkt-Werdens “wie von selbst”. Das
heisst, er strömt aus der existentialen
Grossressource und versiegt nie. Sofern eine
Bedingung erfüllt ist. Geben und Schenken
verliert nie die Lust am Geben, wenn, ja wenn
wir genügend offen sind und nicht das eigene
Ego-Wollen in den Weg stellen. Das passiert
uns leider ständig, ohne dass wir es
ausdrücklich suchen. Wir fallen auf die Falle
unsere kleinen Identität herein. Beim
Schenken zeigt sich dies z.b. darin, dass wir
uns beklagen, “nichts zurück bekommen” zu
haben.
In der Erziehung zeigt sich diese
Beschränktheit, wenn wir die Geduld verlieren
oder hässig darüber werden, “was wir uns
alles aufgeladen” haben.
Die Flow-Praxis zeigt uns, wie wir dazu
gelangen können, die existentialen
Ressourcen verlässlich wirken zu lassen, im
Alltag und im Beruf, im Umgang mit anderen,
und mit der eigenen Last seiner selbst.
Existentiale Ressourcen haben viele Worte:
Ursprünglichkeit, Eigentlichkeit, Im-Grunde-sein,
das-woher-alles-kommt, das Unergründliche,
der Urgrund, der Motor aller Bewegung von
Leben und Wirklichkeit, der letzte Antrieb von
Wandel, Veränderung und Entwicklung, der
ungeschaffene Schöpfer, die Quelle, die Ur-
quelle, das Quellen aller Quellen, der Urquell
von Inspiration, Wurzel, Herkunft, Letztgrund,
Wiege der Kultur und des Lebens, Keim des
Keimens, der ursprüngliche Ausgangspunkt, der
erste Ausgangspunkt, das Überhaupt, die
Wurzel (der Wurzeln), der Beginn von Leben
überhaupt. Das, was letztlich zählt, das was im
Grunde gemeint oder gesagt oder gesucht wird.
Die ursprüngliche Geburt, die Geburt der
Geburten, die Zeugung, das Entstehen, das
Entstehen-lassen, schlussendlich, letzten
Endes, worum es immer-schon-ging. Das,
was nie aufgibt und stets Hoffnung verleiht,
die Lust und Kraft der Unsterblichkeit, das
was sich selbst findet, auch wenn es sich
verliert.