1. 1. Bild: alles-schlumpf, flickr.com
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Dr. Gasser  Flow-Akademie,  Schweiz               Flow-Kommunikation   ‒   Kommunikation durch Vitalität    ●
5 Dimensionen / Existentiale Ressourcen
Ursprüng- lichkeit, Ressourcivität   Die Leere / Stille, welche alles füllt (Dao)
Exsourcen = existentiale Ressour- sen
Die 5 existentialen Dimensionen  Übersicht Ursprung  Tausendschön
Die Exsource ist die erste Dimension des existentialen Flow    
Worte zu den existentialen Ressourcen
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Unbegreiflich ist der Anfang der Welt. Begreiflich nur als der abertausend Dinge Ursprung (Dao De Jing 1,5-6)
Identität Exsource Bewusstheit Energie Stratageme
Existentiale Ressource (Exsource) Die existentiale Ressource bezeichnen wir als Exsource. Die Exsource ist eine Ressource, die unerschöpflich ist. Sie ist stärker als ein Brunnen. Der Brunnen braucht Regen, der in den Boden sickert und im Brunnen zum Vorschein kommt. Die Exsource braucht hingegen nicht alimentiert zu werden. Grosszügigkeit ist das innere Merkmal der Exsource. Wer grosszügig ist, für den wird das leben immer Leichter, und Grosszügigkeit kennt keine Grenzen. Sie schützt sich vor Ausnutzung, indem sie die Cleverness, das stratagemische Handeln, mit einbezieht. Liebe ist auch so eine exsourcive Grossressource. Wer vom Herzen aus liebt, der kann lieben und lieben, und es verleidet ihm nie. Liebe verstärkt sich von selbst, und braucht von niemandem bezahlt zu werden.
Ex-sourciv bedeutet ex = lateinisch = aus; la source = französisch = Quelle). Ex-sourciv, aus-der-Quelle-strömen, ohne “hinein-liefern” (insourciv) zu müssen. Im Kreislauf des Gebens strömt der Strom des Beschenkt-Werdens “wie von selbst”. Das heisst, er strömt aus der existentialen Grossressource und versiegt nie. Sofern eine Bedingung erfüllt ist. Geben und Schenken verliert nie die Lust am Geben, wenn, ja wenn wir genügend offen sind und nicht das eigene Ego-Wollen in den Weg stellen. Das passiert uns leider ständig, ohne dass wir es ausdrücklich suchen. Wir fallen auf die Falle unsere kleinen Identität herein. Beim Schenken zeigt sich dies z.b. darin, dass wir uns beklagen, “nichts zurück bekommen” zu haben. In der Erziehung zeigt sich diese Beschränktheit, wenn wir die Geduld verlieren oder hässig darüber werden, “was wir uns alles aufgeladen” haben. Die Flow-Praxis zeigt uns, wie wir dazu gelangen können, die existentialen Ressourcen verlässlich wirken zu lassen, im Alltag und im Beruf, im Umgang mit anderen, und mit der eigenen Last seiner selbst.