Der geheime Name ist die vierte Dimension
des existentialen Flow
Wir
tragen einen
geheimen Na-
men. Deshalb
sind wir von Ge-
heimnissen
fasziniert.
geheime
Identität
5 Dimensionen / Identität
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Smarter Flow als Basis von packender
Führung & Kommunikation, Beziehung & Erziehung.
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Die grosse Identität
oder der geheime Name
Wir sind stolz auf uns. Auf das, dass wir
sind, und auf den, der wir sind. Sind wir
nicht stolz auf uns, sondern schämen uns,
dann möchten wir lieber gar nicht sein,
oder “ein ganz Anderer” sein, gross eben,
herrlich und strahlend.
Diese Ur-Sehnsucht nach Grösse, und
Erhabenheit gehört zur Basisausstattung
unseres Selbst. Der Begriff “Selbst” ist in
unserer Kultur ein psychologischer Begriff.
Im Buddhismus wird er gebraucht, um auf
“das höhere Selbst” zu verweisen.
Die grundlegende Urtümlicheit unseres
Selbst nennen wir “das Ur” oder “die
Ursprünglichkeit “im innersten von uns
selbst”. Es ist jene Form von Identität, die
jenseits von Egoismus steht und auch der
“geheime Namen” genannt ist. Mönche
und Nonnen versuchen dies auszu-
drücken, wenn sie einen spirituellen
Namen annehmen, der weder ihr bürgerli-
cher Nachname noch ihr von “weltlichen
Eltern” gegebene Vorname ist. Es ist der
Name der geheimnisvollen Heiligkeit in
uns.
Um eindeutig mit dieser geheimen
Identität arbeiten zu können, nennen wir
diese urtümliche Instanz “Non-Ich”. Es ist
die Fähigkeit, über uns zu wachsen und
mit jedem Schritt, mit dem wir auf das
eigene “Ego” verzichten, mehr und stärker
uns selbst werden.
Wenn der Freund seinem Freund oder
seiner Freundin was schenkt, freut es ihn,
je mehr er selbst “aus sich herausgeht”.
Er ist dabei nicht weniger bei sich selbst,
sondern mehr.
Das entspricht der alten Weisheit aller
Völker: “Wenn du Dich verlierst, wirst Du
dich mehr gewinnen”. Es gibt nur eine
Bedingung dafür, dass dieses sich “selbst
finden”. Das Sich-verlieren darf nicht naiv
und unschlau geschehen, sondern
zuvorkommend, das heisst stratagemisch,
und lebenswirksam.
Verwandte der “grossen Identität”: Der
geheime Namen, das höhere Selbst, der
eigentliche Kern, “im Grunde ist er...”, die
grosse Seele (Mahatma), das Ur, die
Ursprünglichkeit, die Eigentlichkeit, die
Fügung, die geheimnisvolle lenkende Hand;
die untrügliche Gewissheit, die da ist, selbst
ohne Zahlen und Fakten; die Persona, Wun-
derkind, “ich habe Dich bei Deinem Namen
gerufen”, das eigentliche Wesen des Men-
schen; das Trajekt, das über das Subjekt
hinausreicht, so wie das Subjekt über die
Tatsachen hinausreicht; der “Über-Mensch”
als das “Hin-Über-Mensch”. Das Wer, die
Würde, die Person als Person, das Wir. Der
grosse Mann, die grosse Frau, die grosse
Mutter, der grosse Vater. Der Urtypus von...,
Teilhabe am Göttlichen.
Ein symbolischer Name ist “Sesam”, das Tor
zu den grossen Schätzen von Ali Bab.
Zugleich ist “Sesam” auch das Zauberwort,
das diess Tor öffnet.