Pädagogische, psychologische Verwandte der jüngeren Zeit
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3000-2000 v. Chr.: Ba und Ka sind unsterbliche Seelenteile des alten Ägyptens. Ka ist die Quelle der Lebenskraft und geht keine Verbindung mit dem Körperlichen ein, Ba schon. 700 v. Chr.: Die Upanischaden, welche die Herrlichkeit, Grösse und gestalterische Kraft des Ur-Einen (Brahman), des Ureignen (Atman) und der Lebensenergie (Prana) preisen. Zugleich Hinweis auf die Falle, in welcher der Mensch- dieser-Welt steckt. Der Vorhang der Maya verbirgt den Zugang zur Ursprünglichkeit, zum “Herrn der Liebe”. 600 bis 400 vor Chr.: Laozi (mit dem Dao De Jing), Zhuangzi: Geburt des Daoismus. DAO ist Prinzip und “Kraft” der reinen Ursprünglichkeit. Das DE ist der wuchtige Fluss der sanften Lebensenergie. Die Entdeckung der enormen Wucht das nicht-eingreifenden Handelns: handeln durch nicht-handeln (wei wu wei). Das bezeichnet das nicht- eingreifende Handeln, welhces durch Gelassenheit mehr erwirkt, als der Wille wollen kann. 600-500  vor Chri.: Aufkommen der Jainismus-Spiritualität in Indien. Ahimsa = Gewaltlosigkeit, resp. Gewaltfreiheit,  ist ein zentrales Prinzip. Dessen kosmische Bedeutung beruht auf den Gesetzen des vitalen Flow und dessen wirksamen, aber sanften “Nicht-Handelns”. 463 - 483  v. Chr. Gautama Buddha begründet die Lehre der Erleuchtung durch die Kraft des Bewusstseins und der persönlichen Einübung (Atem, Meditation). 2-33 n. Chr. Jesus heilt durch Flow und predigt den Flow durch Liebe. Er schafft es, dank der Verbindung zum Flow  und dem Ursprung von Flow (göttlicher Vater), zu sterben und nachher ins Leben zurückzukehren.
495 nach Chr.  Gründung des Shaolin-Klosters. Ausbildung der Kampfkunst auf der Basis von Chi-Gong. Bewusstsein verändert körperliche Eigenschaften. Die yogischen Praktiken in Indien und Chinas Chi-Medizin, z.B. in Akupunktur, bauen seit Jahrtausenden auf den lebensspendenden Kräften des Flow auf. Zentral sind auch die Strömungen des Stoizismus, der die Gelassenheit als konstituierendes Merkmal des eigentlichen Lebenserfolges sieht. Auch die Ich-Philosophie, ausgehend von Montaigne, Descartes, Fichte, ist zu ergänzen durch das Konzept des Nicht-Ich, das sehr viel der östlichen Philosophie verdankt. 1920er  Jahre: Die Ideen des Daoismus werden durch den Philosophen Hermann Graf Keyserling im Westen verbreitet 1936  Alan Watts publiziert The Spirit of Zen. 1960 Der indische Yogi Maharishi Mahesh bringt seine Transzendentale Meditation nach Deutschland. Das Bewusstsein in seinen subtilen Formen ist ein Zwilling des Flow. 1970 Der Inder Chandra Mohan Jain, der sich später Osho (von ‘Ocean’) nannte, wirkte als Philosoph und spiritueller Führer. Seit 1981 auch im Westen (Oregon, USA). Er war gegen Personenkult, abstrakte Organisationen und suchte die individuelle, initiierende Erfahrung zu wecken, mit den Mitteln von echter Sinnlichkeit bis hin zur Überwindung von Paradoxien.
Flow-Pioniere
Dr. Gasser  Flow-Akademie,  Schweiz               Flow-Kommunikation   ‒   Kommunikation durch Vitalität    ●
     Vorläufer des Flow
Bild 1: Rike, pixelio.de
dem Zug voran Dampf = Symbol   von Flow und Kraft.         Lokomotive = Vor-                läufer des Kom-                                 menden.              mehr zu Vorläufern ...
1840 Friedrich Fröbel macht die "Erfindung" des Kindergartens. Gemäss dem Gärtnerprinzip ist es das Beste für Kinder, wenn sie wie Pflanzen in einem Garten aufgezogen werden. 1877 Helena Petrovna Blavatsky publiziert das Buch “Isis entschleiert” (Isis Unveiled). Hier werden Geheimlehren aus verschiedensten spirituellen Traditionen öffentlich zugängig gemacht. Flow wirkt aus dem verborgenen Urgrund, darüber zu reden geht nicht. Aber damit umgehen schon, wenn es eine besondere Weisheit beinhaltet. Der damalige Versuch nannte sich “Theosophie” und bezog sich auf die persönliche Entwicklung.              1907 Maria Montessori eröffnet in Italien die Casa die Bambini für sozial schwächere gestellte Kinder. Durch gestaltete Materialien wird die Aufmerksamkeit in Bann gezogen: Polarisation der Aufmerksamkeit. 1920 Kurt Hahn plädiert für die schöpferischen Leidenschaft in der Erziehung: Gründung Internat Schloss Salem. 1921  A. S. Neill gründet in England die demokratische Schule Summerhill. Die freie Selbstverwaltung soll den Weg den Weg in das echte Lernen ebenen. Diese Strömung schafft ein pointiertes Korrektiv der autoritären Erziehungsformen. Flow ist weder freie Selbstverwaltung noch harte Fremdverwaltung, auch kein Kompromiss der beiden.
1938 Wilhelm Reich publiziert das Buch “Die Bione”. Damit beginnt er, zu zeigen wie der Energie-Ansatz im Körperbereich wirkt. Er begründet die Psychotherapie der Bio-Energetik. 1939 Hugo Kückelhaus schafft die „Allbedeut“-Spielzeuge (Greiflinge für Kleinkinder). Er zeigt später, wie wichtig Allsinnlichkeit für die erzieherische Entwicklung ist. 1963 Die kanadischen Forscher E. McCulloch und J. Till entdecken im Knochenmark von Mäusen blutbildende Stammzellen. Stammzellen sind in der Lage sich zu jeder Art Zelltypus zu entwickeln. Analogie zum Flow: Ressourciver Flow ist jene Energieform, die in jede beliebige Differenzierung von Taten, Kräften und Lebenslagen einfliessen und diese förderlich gestalten kann. Eine Eigenschaft das DAO DE  und des Ressourcierens. 1976 Fritjof Capra publiziert das „Das Tao der Physik“ 1993 Peter Schellenbaum gründet das Institut für Psychoenergetik im Tessin. Er erweitert den  psychoanalytischen Ansatz von Jung durch das Prinzip der Energie 2008 Melchizedek,  Drunvalo: Schlange des Lichts. Jenseits von 2012. Das Erwecken der Erd-Kundalini und das Erwachen des weiblichen Lichts. Doha.
Vorläufer und Geistesverwandte der Flow-Praxis. Kurze Übersicht
Spirituelle Vorläufer in alten Weisheitstraditionen
Wegbereiter in moderner Zeit
Im Zuge der Zeit •	Unüberwindbare Schluchten . •	Vorläufer denken die Brücke aus. •	Pioniere bauen erste Brücken. •	Wir, die vielen, benutzen sie täglich - ohne was zu denken.                                         mehr... Landwasserviadukt Berninanbahn  Der Landwasserviadukt aus einer anderen Perspektive
Wir folgen der Zeit. Die Zeit folgt dem Zug. Der Zug folgt dem Ruf des innovativen Lebens.
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