vom Winterschlaf   zur Knospe     zur Frucht
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Die Geschichte der Flow-Akademie hin zur Flow-Ausbildung
1993 beginnt die institutionelle Tradition der Flow-Akademie. In diesem Jahr wird das Institut für HumanEnergie gegründet mit dem Ziel, Hintergrund, Philosophie und Anwendungen der vitalen Energien zu erforschen und praktische Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Das Institut bietet Aus- und Weiterbildungen in der Flow-Praxis an. 1994 wird das Institut im Handelsregister eingetragen. 2001 werden die praktischen Kurse, Seminare und Ausbildungen einer eigenständigen Organisation übertragen, der Akademie Energon. Sie wird juristisch als GmbH organisiert. Der Name "Energon" steht für das Prinzip der vitalen Energie, die als Partnerin des Bewusstseins die Wirklichkeit schafft. 2002 wird der Name in ZukunftsAkademie Energon geändert. Seither versteht sich die Akademie auch als Institution der Zukunftsbildung. 2006 stellt die Akademie das Grund-Thema des ursprünglichen Flow ins Zentrum. In diesem Jahr tritt auch die GasserSchule unter dem Motto "Go with the Flow" auf. 2007 verwendet die Akademie den Internet-Namen www.flow-akademie.ch. Als Flow-Akademie zeigt sie auch im Namen, dass sie sich als Spezialistin für Flow und dessen Einsatz versteht. Flow-Akademie ist, kurz gesagt, eine Zukunfts- Akademie für vitalen Flow.
2011 erhält die Flow-Akademie einen neuen juristischen Träger, der den Flow auch explizit im Namen trägt: Dr. Gasser Flow- Akademie GmbH. Der Name des Flow ist nun das umfassende Konzentrat von vitalen Energien und Zukunftsbildung, von Bewusstheit und der ressourciven Macht des Dao. Flow ist damit nicht nur psychologisch als Erlebnis verstanden wie bei Csikszentmihalyi, sondern ist vielmehr ein existentialer Grundzug der menschlichen Wirklichkeit und des Lebens überhaupt. Mit dieser Tradition seit 1993 ist die Dr. Gasser Flow-Akademie die innovative und erste Institution, welche die Praktiken und Weisheiten des existentialen Flow in einem Ausbildungsgang verfügbar macht. Diese Ausbildung stellt die Praktiken des Flow zur Verfügung sowohl für die alltäglichen wie für die professio- nellen Tätigkeiten, für Kommunikation und Führung, für Be- ziehung und Erziehung. Damit erhält die Tradition des Dao De  und seines Flow eine alltagspraktische Form, die für unsere Kultur passt. Monty Roberts hat schon seit den 1940er Jahren die Flow- Sprache für Pferde entdeckt. Er hat sie erst Ende der 1990er Jahre in einem Ausbildungsgang verfügbar gemacht.
Professionelle Verankerung der Flow-Ausbildung
Eine Person hat eine Geschichte, eine Organisation hat eine Geschichte und auch eine Ausbildung hat eine Geschichte. Wir skizzieren auf dieser Seite kurz, welches die verschiede- nen Phasen sind, die zur Entwicklung der heutigen Flow- Ausbildung führten. Der Beginn war 1993, um konkrete Praktiken und Anwendungen im Gebiet des Flow und der verwandten Anliegen öffentlich zugängig  zu machen. Seit 2’500 Jahren wird Flow in der chinesischen, daoistischen Tradition systematisch praktiziert. Der Weg des Flow ist in dieser Tradition ein direkter, persönlicher Weg mit vielen An- wendungen. Der Flow des Daoismus hat im Westen Verbrei- tung gefunden in vielen Anwendungen etwa der Heilkunde und im Zusammenhang mit dem Tai Chi, dem Chi Gong und Kung-Fu, sowie natürlich für den inneren und spirituellen Weg. Die Verbindung von Flow (de, chi) mit dem stratagemischen Denken schuf in der alten Zeit, ausgehend von China, ein System von Denkformen und Handlungen, mit denen die Kraft einiger Grundsätze des Flow auch politisch, ja sogar militärisch genutzt werden konnte. Die vertiefte Kenntnis dieser Denkformen und Praktiken blieb dem Westen mehr als 2000 Jahre verborgen. Im Westen begannen Daoismus, Buddhismus und Yoga Praktiken erst im 19. Jahrhundert bekannt zu werden. Der Boom dieser
Denkformen und Praktiken startete in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, inklusive Gewaltlosigkeit. Vom stratagemischen Denken der chinesischen Tradition haben wir erst seit den 1990er Jahren kompetente Kunde dank Harro von Senger. Sogar die westlichen und bewährten Flow-Praktiken des Pferdeflüsterers M. Roberts blieben bis zum Ende des 20. Jahrhunderts verborgen. Die Forschungen von Dr. Gasser führten seit den 1970er Jahren durch philosophische Analysen und praktische Erfahrungen zur Erarbeitung von dem, was später “Flow-Praktiken” genannt wur- den. Dabei ergaben sich neue Formen, wie mit Identität und Ne- gativität, mit Macht und bestimmendem Einfluss umzugehen ist. Als Leitlinien dienen seither nicht mehr das Seiende und die faktischen oder emotionalen Gesetzmässigkeiten, sondern die Lebendigkeit selbst. Das Zusammentreffen mit den östlichen Wegen der subtilen Energieformen und der Bewusstseinsmodifikation sowie die Begegnung mit den Stratagemen führten zur Artikulation der Vorderlist, d.h. der konsequenten Zuvorkommenheit. Arbeitswelt, Lebenswelt und Generationenwelt profitieren von der tiefen Wirksamkeit der verschiedenen Formen des Flow. Vor allem die Kommunikation und Führung, die Erziehung und Päda- gogik erhalten dank den Flow-Praktiken neue Perspektiven und Instrumente.
Es fällt auf, dass “Flow” nicht der einzige mögliche Name für das Phänomen von “Dao De” ist. Es könnte auch “elementarer Energiefluss” heissen, oder “die vitalisierende Urkraft des Lebendigen”. Allerdings ist “Flow” keine Kraft, sondern der Urlieferant aller Kraft und Stärke. Es kenne wohl alle Kulturen des Flow-Prinzip in vielgestaltiger Form. Der Vorsokratiker Heraklit sprach davon, dass die Wirklichkeit nicht fixiertes Seiendes sei, sondern “fliessend” (griechisch = rhein). Der Neuplatonismus und die Gnosis sprachen von göttlichen Emanationen, welche an der Erscahffung der Welt beteiligt sind. Don Juan, der in der toltekischen Weisheitstradition steht, spricht von den “Emanationen des Adlers”. Der Adler verkörpert das schöpferische Urprinzip.  “Emanatio” (lateinisch) heisst “ausfliessen, Ausfluss”. 
Arno Stern nannte den Flow “die natürliche Spur”. Fred Donaldson spricht vom “ursprünglichen Spiel”. Monty Roberts benennt das Phänomen gar nicht. Er spricht nur von der konkreten Sprache “Equus”, die er benutzt. Jedoch sind die Prinzipien der reinen Einladung und der absoluten Ruhe des Trainers Eigenschaften des Flow. Man spricht von ihm auch als “Pferdeflüsterer”, weil seine Methoden ganz der Sanftheit verschrieben sind. Analog dazu nennt J. Gasser die Flow-Praktiker “Menschenflüs- terer”. Statt Flow spricht er auch von “reiner Ressourcivität””zirku- lierender Lebenslust” oder “vitalen Energie”. Auch der Begriff der “Fliesslinien” beschreibt gut das Phänomen des Flow.  Er hat als Leitbegriff dennoch “Flow” gewählt, weil dessen psychologische Bedeutung schon bekannt war und dadurch für viele leichter verständlich ist, als etwa der Begriff des “DAO DE”. Um den existentialen Flow vom emotional-psychologischen abzugrenzen spricht J. Gasser vom “ressourciven Flow” oder vom “existentialen Flow”. 
Dr. Gasser  Flow-Akademie,  Schweiz               Flow-Kommunikation   ‒   Kommunikation durch Vitalität    ●
     Geschichte der Flow-Ausbildung
Lange Vorgeschichte, kurze Bekanntschaft
Die westlichen Namen des Flow
Ausbildung bedeutet, das schla- fende Bewusstsein wecken. Aus dem Noch-Nicht-Sein heraus sich aus-bilden lassen. So passen eige- ne Erfahrung und Bewusstwerdung zusammen. Lernen heisst, das Verborgene mit sich selbst zu synchronisieren und in der gemeinsamen Entwicklung sich stetig neu zu definieren. Das ist reines Aufblühen. Können besagt, das Erworbene Anderen mitzuteilen. Das Reife ruft danach, für Andere nützlich zu sein. Die Frucht ist der Anfang für die nächste Generation. Professionelle Ausbildung ver- bindet die höchsten Ansprüche der Zeit und des Faches mit der Person und ihrer Kompetenz. Wer profes- sionell mit dem existentialen Flow arbeitet, verbindet zudem sein Tun und Reden mit dem eigenen Erle- ben und das eigene Erleben mit der Erfahrung, die aus der Tiefe kommt.
Damit Kommunikation nicht bloss Zirkulation von Worten, Wille und guten Baischten ist, verbindet der Flow-Profi die Kommunikation direkt mit der Lebendigkeit. Was ist falsch an diesem Bild? Es stellt die Zeit dar, die sich stetig wiederholt.  Was fehlt ist der Zeiger, der anzeigt, wo wir stehen und es fehlt die Verbindung von Anfang und Ende. Es fehlt die Lebendigkeit.